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Baral Racing: DKM-Finale in Hahn! Drucken E-Mail
Dienstag, 03 November 2009
DKM Hahn 2009  (12)

Die DKM-Saison 2009 ist mit der Abschlussveranstaltung auf dem Hunsrückring/Hahn zu Ende gegangen und auch das Team Baral Racing schickte im zunehmend international hochkarätig besetzten Starterfeld der DKM den jungen Schweizer Yannick Mettler auf Mach1/Vortex ins Rennen.

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Zum Abschluss der DKM -Saison wollte man nach dem etwas verhaltenen Saisonstart nochmal an die zuletzt guten Ergebnisse anknüpfen, den Aufwärtstrend fortsetzen und wenn möglich mit ein paar Punkten für die Gesamtwertung das Rennwochenende beschließen.

Der symphytische Mach1-Pilot sowie das gesamte Team um Andreas Baral gingen daher wie immer hochmotiviert ans Werk.

Doch bereits in den Trainings-Sessions am Freitag zeigte sich das man trotz verschiedenster Setup-Änderungen am Chassis nicht in der Lage war die Zeiten der Topleute zu fahren. Zudem hatte man, wie auch ein Großteil der Konkurrenz, Probleme mit der Haltbarkeit der Reifen.

Die Veranstaltergemeinschaft MC Roetgen e.V. / MIG 7 e.V. war Ausrichter des DKM-Finales auf dem 1375m langen Hunsrückring und die Zuschauer, die bei herrlichem Sommerwetter den Weg an die Rennstrecke gefunden hatten sahen eine sehr gut organisierte Veranstaltung und sollten für ihr Kommen mit spannenden Heats am Samstag und hochklassigen Finalläufen am Sonntag belohnt werden.

Für das Zeittraining am Samstag hatte sich der ehrgeizige Schweizer vorgenommen zumindest eine Platzierung im vorderen Mittelfeld zu erreichen um eine gute Ausgangsposition für die anschließenden Heats zu haben. Doch leider lief es für den Baral-Piloten nicht ganz nach Plan und er musste sich mit einer Platzierung im hinteren Mittelfeld zufrieden geben. In beiden Heats konnte er dann trotz beherzter und Kämpferischer Leistung seine Ausgangslage für die Rennen am Sonntag nicht verbessern.

Nach eingehender Analyse im Team wurden dann bis spät abends noch letzte Veränderungen am Chassis-Setup vorgenommen und man war zuversichtlich gut für den Sprint und das Finale gerüstet zu sein.

Das lange Schrauben am vorangegangenen Samstagabend sollte sich dann wie es schien auch gleich zu Beginn des Sprintrennens auszuzahlen, denn der als guter Starter bekannte Schweizer hatte sich bereits nach zwei Runden bis in die Top 10 vorgefahren. Ein Gerangel kurz vor Ende des Sprintrennens kostete ihn dann leider wieder etliche Platzierungen und nach neun Runden sah er nur als siebzehnter die Zielflagge des Rennleiters. Dieses Ergebnis zauberte zwar kein Lächeln auf das Gesicht von Yannick Mettler und seinem Mechaniker Dennis Nägele, aber wer die beiden kennt weiß, dass es fürs Finale nur die Parole "und jetzt erst recht" gab.

Das Finale über 18 Runden sah dann einen wiederum gut aufgelegten Yannick Mettler und auch die gefahrenen Zeiten im Vergleich zur Konkurrenz ließen auf ein gutes Ergebnis hoffen. Doch der Vormarsch des Schweizers wurde dann durch einen technischen Defekt zur Mitte des Rennens jäh unterbrochen und der Baral-Racing-Pilot musste sein Kart am Streckenrand abstellen.

"Ich war eigentlich zuversichtlich meinen Aufwärtstrend der letzen Wochen auch hier beim DKM-Finale fortsetzen zu können. Doch wir hatten am Freitag und Samstag etwas Probleme das Chassis richtig auf die Strecke abzustimmen.

Nach einigen Änderungen lief es am Sonntag dann erheblich besser und wir waren einigermaßen konkurrenzfähig. Leider wurde die wirklich gute Arbeit des gesamten Teams dann durch den Ausfall im Finale nicht belohnt " so der etwas enttäuschte Baral-Pilot.

Teamchef Andreas Baral: " Klar kann man mit dem Verlauf des Wochenendes nicht ganz zufrieden sein. Doch es läuft eben nicht immer so rund im Motorsport wie man sich das erhofft. Viele Probleme am Freitag und Samstag. Am Sonntag waren wir ja dann auf dem richtigen Weg. Leider hat uns, und das tut mir besonders für Yannick leid, am Ende ein technischer Defekt um den Lohn der Arbeit gebracht.

Da muss man eben leider durch - das ist Motorsport!

 
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