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| Yannik Trautwein (DCKM) und Yannik Mettler (DKM) hatten zusammen mit Teamchef Andreas Baral die Reise ins bayrische Ampfing angetreten um sich bei der 3.Veranstaltung der Deutschen Kartmeisterschaft auf einer der Top-Kartbahnen in Deutschland mit der überwiegend internationalen Konkurrenz zu messen.
Für das Baral Racing Team gingen der Neuenstädter Nino Kuhn und der Schiltacher Yannik Trautwein in der Klasse KF2, sowie der Hockenheimer Fabian Eisinger bei den Rotax-Junioren an den Start.
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Nachdem er bei den ersten beiden DKM-Veranstaltungen in Oschersleben und Wackersdorf trotz guter Leistung ohne Punkte die Heimreise antreten musste, sollte sich hier der positive Aufwärtstrend des Team-Baral-Piloten Yannick Mettler weiter fortsetzen und am Ende des Rennwochenendes wurden die ersten sechs DKM-Meisterschaftspunkte dem Konto des jungen Schweizers gutgeschrieben.
Bereits in den freien Trainings am Freitag zeigte sich das die Konkurrenz im hochklassigen DKM-Starterfeld nicht einfach zu beeindrucken war und Topzeiten vorlegte. Trotz verschiedenster Setupänderungen und Einstellungen am Chassis des Mach1/Vortex-Piloten, was seinem Mechaniker Dennis Nägele ganz schön den Schweiß aus den Poren trieb, war man nicht in der Lage die Zeiten der Spitzenleute auf den Asphalt zu brennnen und so musste man sich nach dem Qualifying am Samstag weit unter Wert geschlagen geben und mit Platz 20 vorlieb nehmen.
Das war auf keinen Fall eine gute Ausgangsposition für die beiden anstehenden Heats, die man somit jeweils von Startplatz 14 in Angriff nehmen musste.
Mit großem Kämpferherz und voll motiviert überraschte der Schweizer dann in beiden Heats das gesamte Team Baral und mit einer blitzsauberen kämpferischen Leistung reichte es nach Platz 3 und 8 in der Addition zu Startplatz 7 für den Sprint am Sonntag.
Zahlreiche Zuschauer und Kartsportfans säumten bei herrlichem Wetter den Schweppermannring und sollten für ihr Kommen von den Piloten mit aufregenden und hochklassigen Rennverläufen belohnt werden.
Bereits beim Start zum Sprintrennen über 13 Runden konnte sich Yannik Mettler aus allen Rangeleien raushalten und sofort Druck auf die Spitzengruppe auszuüben und mischte sogar zur Rennmitte auf Position 3 auch kräftig mit. Mit zunehmender Renndauer musste Yannik dann seinem etwas nachlassenden Chassis Tribut zollen. Die Konkurrenz nutzte dies widerum knallhart aus reichte den symphatischen Krienser Position um Position zurück.
Beim Fallen der Zielflagge des Rennleiters stand letztlich der 9. Platz zu Buche.
Trotz zwischenzeitlichem unwetterartigen Gewitter,das große Teile der Strecke und des Fahrerlagers unter Wasser setzte und ein Verzögerung der Rennen um eineinhalb Stunden verursachte sollte das Finale jedoch wieder bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne gehen.
Wie schon im Sprintrennen zeigte Y.Mettler beim Start eine große Portion Kaltschnäuzigkeit und überraschte einige Gegner mit überraschenden Überholmanövern und konnte sich zu Rennbeginn auf Position 6 halten. Nach einem Rennabbruch aufgrund eines Unfalls wurde das Rennen nach einer kurzen Unterbrechung neu gestartet.
Y.Mettler konnte diese Position dann bis Mitte des Rennens halten bzw. gegen die nachdrängenden Fahrer verteidigen. Doch wiederum haderte der Mach1-Pilot am Ende mit einer nachlassenden Performance und musste sich nach 24 Runden mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden geben.
"Das ganze Wochenende fehlten uns ein paar 1/10 sec auf die Spitzengruppe. Mit guten Starts und einem Chassis das zu Rennbeginn jeweils top funktionierte sah es in Sprint und Finale ganz gut aus. Doch zur Rennmitte hin wurde unsere Race-Performance zunehmend schlechter und ich konnte nichts mehr zusetzen. Wir werden zusammen im Team analysieren woran das lag und bis Hahn versuchen dies abzustellen.Ein Aufwärtstrend war aber erkennbar und ich freue mich über meine ersten sechs DKM-Meisterschaftspunkte !" so der Schweizer im Team von Andreas Baral.
In der DCKM erwischte Yannik Trautwein leider ein rabenschwarzes Wochenende. Es wollte bereits in den Heats einfach nichts zusammenlaufen. Im Sprint wurde der junge Schiltacher dann gleich nach dem Start in der ersten Kurve unverschuldet in eine Kollision verwickelt und musste sein Kart abstellen. Sein Kart wurde so stark beschädigt, das der Schüler beim Finale leider nicht mehr antreten konnte.
Teamchef Andreas Baral: "Wir konnten das ganze Wochenende zeitenmäßig nicht ganz mit der Spitze mithalten.Bei diesem hochkarätigen Feld stehst Du dann ganz schnell nur im Mittelfeld. Yannik Mettler hat das zwar jeweils am Anfang durch tolle Starts gutgemacht, doch über die gesamte Renndauer waren die 2-3 Zehntelsekunden die uns fehlten nicht zu kompensieren. Erfreulich das es trotzdem noch zu Punkten gereicht hat. Bis zum nächsten DKM-Lauf arbeiten wir daran und dann werden in Hahn die Karten wieder neu gemischt.
Yannik Trautwein hatte leider ein Wochenende zum Vergessen, doch das hat schon jeder Motorsportler schon erlebt.
Schade das er beim Finale nicht mehr teilnehmen konnte.
An dieser Stelle auch mal ein grosses Lob an die Rennleitung, den Veranstalter MC Waldkraiburg sowie an alle Helfer für eine ,trotz des Unwetters und teilweise "Land unter" auf der Rennstrecke, reibungslos organisierte und durchgeführte Rennveranstaltung!"
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