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| 150 Piloten hatten am letzen Wochenende den Weg zur DMV-Kart Championship auf den Hünsrückring am Flughafen Hahn gefunden und sorgten für ein prall gefülltes Fahrerlager.
Für das Baral Racing Team gingen der Neuenstädter Nino Kuhn und der Schiltacher Yannik Trautwein in der Klasse KF2, sowie der Hockenheimer Fabian Eisinger bei den Rotax-Junioren an den Start.
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Nachdem man sich in den freien Trainings-Sessions unter trockenen Streckenverhältnissen an das richtige Renn-Setup ran getastet hatte, war man guter Dinge im Qualifying am Sonntagmorgen vorne mitmischen zu können.
Die zahlreich erschienen Zuschauer am gesamten Wochenende sollten für ihr Kommen mit hochklassigem und attraktivem Kartrennsport belohnt werden.
KF2:
Gerade rechtzeitig zum Zeittraining der KF2 war die Ideallinie nach dem morgendlichen Regenfällen wieder abgetrocknet und die 24 KF2-Piloten konnten mit Slicks die Zeitenjagd in Angriff nehmen.
Hier konnten Nino Kuhn und auch der junge Yannik Trautwein ihre gute Performance vom freien Training auch im 10-minütigen Qualifying mit Position 4 und 7 umsetzen.
Nach gutem Start konnten sich beide Baral-Piloten in der im Spitzengruppe halten und das Tempo mitgehen. Doch bereits in Runde zwei ging Nino Kuhn bei einem gegnerischen Überholmanöver die Strecke aus und der daraus resultierende Ausritt in die Wiese warf ihn fast bis ans Ende des Feldes zurück. Die folgende Aufholjagd sollte am Ende nach toller kämpferischer Leistung des Mach1/Vortex-Piloten immerhin noch bis auf Position 13 nach vorne gehen.
Zur Mitte des Rennens ereilte dann Yannik Trautwein das Pech. In Folge einer Kollision brach ein Halter seines Heckauffahrschutzes. Der Rennleiter reagierte natürlich sofort mit der Technik-Flagge und der Baral-Pilot musste leider vorzeitig die Box ansteuern.
Mit Startplatz 13 und 27 waren die Voraussetzungen für den Finallauf natürlich nicht die besten für die beiden Fahrer im Team von Andreas Baral.
Doch hier zeigte besonders Yannik Trautwein eine bemerkenswerte Leistung. Vom vorletzten Startplatz aus ins Rennen gegangen zeigte er in den folgenden 13 Runden eine bemerkenswerte Leistung, die ihn am Ende noch bis auf Platz 14 nach vorne brachte. Nino Kuhn hielt sich das ganze Rennen im vorderen hart umkämpften Mittelfeld des hochklassigen 28-köpfigen Starterfeldes und nach Fallen der Zielflagge sollte er auf Position 11 in der Ergebnisliste des Rennens stehen.
Rotax Junior:
Mit dem jungen Nachwuchspiloten Fabian Eisinger war das Team Baral auch in der Rotax-Klasse vertreten.
Der Hockenheimer Rotax-Pilot bestritt hier auf dem ihm noch unbekannten Hunsrückring sein erst drittes Kartrennen.
Der junge Pilot vom BMC Hockenheim gewöhnte sich jedoch langsam an die anspruchsvolle Strecke und konnte sich in den freien Trainings-Sessions am Samstag stetig steigern. Doch für das Zeittraining am Sonntag meinte der Wettergott es nicht ganz so gut und das Qualifying musste auf Regenreifen gefahren werden. Fabian Eisinger kam mit den nassen Streckenbedingungen überhaupt nicht zurecht bildete nach dem Qualifying leider das Schlusslicht im 13-köpfigen Starterfeld.
In den anschließenden beiden Rennen merkte man dem Rotax-Junior-Piloten im Zweikampfverhalten deutlich das noch fehlende Selbstvertrauen aufgrund der fehlenden Rennpraxis an. Zeiten massig zeigte er auf alle Fälle eine sehr respektable Leistung was für den weiteren Verlauf der DMV-Saison auf bessere Platzierungen hoffen lässt.
"Fabian Eisinger hat hier eigentlich eine solide Leistung gezeigt. Die Speed stimmt, aber ihm fehlt eben im Gegensatz zur Konkurrenz ganz deutlich noch die Rennpraxis, was sich besonders im Zweikampfverhalten zeigt. Zudem sind die meisten Strecken noch neu für ihn.
Die Platzierungen der KF2-Piloten Nino Kuhn und Yannik Trautwein spiegeln leider, aufgrund des Pechs im ersten Rennen, nicht die tolle Leistung der beiden wieder. So ist das im Kartsport und gehört eben auch dazu, aber wie heißt es so schön: "Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!!!" so das Fazit von Teamchef Andreas Baral.
Doch vor dem Zeittraing am Sonntag war man sich sicher das richtige Setup gefunden zu haben und ging zuversichtlich ins Qualifying.
Hier konnte sich im 30-köpfigen Starterfeld der KF2 Nino Kuhn auf Position 11, Marco Rettig auf 17 platzieren. Yannik Trautwein erreichte aufgrund technischer Probleme nur Platz 26.
Auch in den Rotax-Klassen war die Leistungsdichte sehr hoch und alle Piloten waren hoch motiviert.
Für Marc Lupfer (Rotax Max) stand am Ende Startposition 18 und für Ralf Biedermann(Rotax-Junior Max) reichte es für die zehnte Startreihe
KF2 Rennen:
Bereits kurz nach dem Start zum Pre-Finale wurde in der ersten Spitzkehre das Feld kräftig durcheinandergewirbelt.
Alle drei Baral-Piloten konnten etliche Positionen gutmachen und als das Feld das erstem Mal die Start-Ziellinie überquerte, lag Nino Kuhn bereits auf Platz 4.Yannik Trautwein von ganz hinten gestartet folgte bereits auf Position 11 und Marco Rettig auf 13.Es folgten zwölf spannende Runden in denen es bis zum Fallen der Zielflagge durch Rennleiter Grossevollmer noch etliche Positionsverschiebungen gab. Am Ende stand auf der Ergebnisliste:
Nino Kuhn auf 6, Yannik Trautwein auf 10 und Marco Rettig auf 13.
Im Finale zeigten alle drei KF2-Piloten wiederum eine tolle und kämpferische Leistung mischten kräftig mit.
Zwischenzeitlich lag der Neuenstädter Kuhn mit Platz 3 sogar auf Podiumskurs, musste aber seinen nachlassenden Reifen Tribut zollen und sah wie im ersten Lauf auf Position 6 die Zielflagge.Yannik Trautwein zeigte wiederum ein engagiertes Rennen und konnte sich um eine Position auf Platz 9 verbessern. Pech hatte jedoch der Zotzenbacher Marco Rettig. Bereits in der ersten Runde wurde der Baral-Pilot in einen Crash mit drei Konkurrenten verwickelt und musste das weitere Rennen zu seinem Ärger als Gast der Sicherungsposten zu Ende verfolgen.
Rotax Max Rennen:
Marc Lupfer zeigte eine solide und kämpferische Leistung und konnte bei 23 Startern und starker Konkurrenz in beiden Rennen jeweils eine Platzierung im hinteren Mittelfeld erreichen.
Rotax Max Junior Rennen:
Der junge Mach1/Rotax -Pilot Ralf Biedermann machte in Kerpen seine Sache ganz ordentlich und zeigte
im ersten Lauf nach einem beherzten Lauf mit Platz 16 eine gute Leistung. Im Finale war der junge Kartpilot bereits zu Rennmitte fast auf dem Weg Richtung Top10, doch nach einem etwas überharten Rempler in der Fahrerlagerkurve drehte er sich unverschuldet ins Kiesbett und musste sich fast am Ende des Feldes wieder einreihen und landete am Ende nach 14 Runden im hinteren Mittelfeld.
Bei der zum Abschluss des Rennwochendes stattfindenden Siegerehrung konnte sich der Baral-Pilot Nino Kuhn in der Tageswertung der KF2 mit Platz 6 in den Pokalrängen platzieren.
Fazit:
"Es war für meine Fahrer, besonders für die Rotax-Piloten, eine erste Standortbestimmung im Bereich der DMV-Championship. Das gesamte Team hat eine gute Leistung gezeigt und ich muss aufgrund der hohen Leistungsdichte, die in allen Klassen herrscht, mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir werden das abgelaufene Rennwochenende zusammen analysieren und ich bin sicher wir werden uns bis zum nächsten Lauf zur DMV Kart Championship in Wackersdorf noch weiter steigern können." so das Fazit von Teamchef Andreas Baral
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