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Cool Runnings beim 4. GTC Meisterschaftslauf Drucken E-Mail
Mittwoch, 05 August 2009
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Cool Runnings belegt beim 4. GTC Meisterschaftslauf auf der Kartbahn in Hahn trotz Motorenproblemen einen guten 4. Rang mit Ihrem neuen Mach 1 GTC Spezial Chassis

Bei der Anreise am 23. Juli befürchteten wir, dass dieses Wochenende buchstäblich ins Wasser fallen würde. Die Wettervorhersage war nicht gerade berauschend, und auf der Autobahn war nichts zu sehen als Wasser.

In Hahn angekommen war es aber alles anders als erwartet. Die Strecke war trocken und es nieselte nur kurz. Beste Bedingungen also um das neue Mach 1 Chassis optimal auf die Strecke abzustimmen. Nach einigen Abstimmungsarbeiten am Kart legten wir die Messlatte für die anderen erst später angereisten Teams sehr hoch. Bis Freitagmittag im freien Training waren wir die schnellsten im Feld. Leider ist das freie Training nicht gleichbedeutend mit dem Rennen. 

Am späten Freitag wurde die Konkurrenz immer schneller. Wir konnten nicht mehr mithalten, und suchten verzweifelt, bis wir dann freitagnachts entdeckten, dass unsere Kupplung nicht mehr die beste war. Guter Dinge starteten wir am Samstagmorgen ins zwei geteilte 12 Stunden Rennen, merkten aber schnell, dass die Ursache für den fehlenden Speed in keinster Weise am neuen Mach 1 Chassis, noch an der Kupplung lag. Unser guter Briggs und Stratton Einsatzmotor verlor immer mehr Leistung, und keiner wusste weshalb. Verschiedene Versuche während des Rennens noch etwas zu verbessern waren vergeblich.

Das Wetter war auch nicht gerade das, welches wir vermutet hatten. Unser Kart hatten wir für gutes Wetter abgestimmt, da wir aus sicherer Quelle am Freitagmittag die Information bekamen, dass es am Samstag und Sonntag trocken bleiben soll. Aber wie es halt so mit den Informationsquellen so ist, begann es am Samstag pünktlich zu Beginn des 3 teiligen Zeittraining wie aus Kübeln zu regnen. Die Zeit reichte gerade noch, um Regenreifen zu montieren. Nach dem Zeittraining trocknete die Strecke schnell wieder ab, so dass wir zum Rennstart wieder die Trockenreifen aufzogen. Wie das Leben halt so spielt fing es aber kurz vor dem Rennstart wieder an zu regnen, so dass wir wieder kurzfristig noch in der Startaufstellung die Regenreifen auf unsere Karts aufzogen.

Als unser Kart dann in der Startaufstellung stand, und wir versuchten unseren Motor zu starten, mußten wir leider feststellen, dass wohl Regenguss Wasser in den Motor gelangt sein musste, und wir nicht mit den anderen starten konnten. So schnell als möglich schafften wir unser Gefährt dann wieder in die Boxengasse, um den Motor vom Wasser zu befreien. Die anderen Teams waren natürlich schon unterwegs. Als dann der Motor ansprang hatten wir schon Rundenrückstand auf die restlichen Teams.

Zum Glück wurde das Rennen am Samstagabend wie geplant nach 7 Stunden unterbrochen, und die Karts wurden im Parc Fermee bis Sonntagmorgen abgestellt. Dann ging es zuerst mal zur alljährlichen GTC Sommerparty in den Paddock Club in Hahn. Dort spielte die AC/DC Coverband BIG/GUN. Da hat der Veranstalter genau unseren Musikgeschmack getroffen. Spät am Abend entschieden wir uns zum Re-Start am Sonntagmorgen für die noch ausstehenden 5 Stunden unseren Ersatzmotor zu montieren.

Früh morgens machten wir uns auf den Weg, um alles für den anstehenden Motorentausch vorzubereiten. Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt des Rennens schon mehrere Runden Rückstand auf die Spitze, und uns war klar, dass wir durch den Motorentausch zusätzliche Runden verlieren würden. Pünktlich zum Re-Start begannen wir mit dem Umbau, und in einer Rekordzeit von nicht einmal 2 Minuten war der Ersatzmotor kpl. montiert und fahrbereit.

Schnell bemerkten wir, dass das Chassis gut auf der Strecke funktionierte, da wir sogar mit unserem Ersatzmotor die Pace von den anderen Spitzenteams im GTC Feld mitgehen konnten.

Bei der Endabrechnung sprang noch ein hervorragender 4. Platz in unserer Division heraus. Hiermit hatten wir am Samstagabend noch nicht gerechnet. Wir freuen uns schon auf das als nächstes anstehende Rennen. Das Bavaria 24. Bis dahin werden wir hoffentlich unsere Motorenprobleme in den Griff bekommen.

Mit unserem zweiten Kart konnten wir die während des Rennens zusätzlich ausgeschriebene Seniorwertung, an welcher nur Fahrer über 40 Jahre oder 90 kg teilnehmen dürfen, gewinnen. In dieser Wertung sind wir weiterhin ganz vorne, und konnten unseren Vorsprung auf den zweitplatzierten, das Team Honda Spirit, weiter ausbauen.

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