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| Cool Runnings belegt beim 4. GTC Meisterschaftslauf auf der Kartbahn in Hahn trotz Motorenproblemen einen guten 4. Rang mit Ihrem neuen Mach 1 GTC Spezial Chassis
Bei der Anreise am 23. Juli befürchteten wir, dass dieses Wochenende buchstäblich ins Wasser fallen würde. Die Wettervorhersage war nicht gerade berauschend, und auf der Autobahn war nichts zu sehen als Wasser.
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In Hahn angekommen war es aber alles
anders als erwartet. Die Strecke war trocken und es nieselte nur kurz. Beste
Bedingungen also um das neue Mach 1 Chassis optimal auf die Strecke abzustimmen.
Nach einigen Abstimmungsarbeiten am Kart legten wir die Messlatte für die anderen erst
später angereisten Teams sehr hoch. Bis Freitagmittag im freien Training waren wir die
schnellsten im Feld. Leider ist das freie Training nicht gleichbedeutend mit dem Rennen.
Am späten Freitag wurde die Konkurrenz immer schneller. Wir konnten nicht mehr
mithalten, und suchten verzweifelt, bis wir dann freitagnachts entdeckten, dass unsere
Kupplung nicht mehr die beste war. Guter Dinge starteten wir am Samstagmorgen ins
zwei geteilte 12 Stunden Rennen, merkten aber schnell, dass die Ursache für den
fehlenden Speed in keinster Weise am neuen Mach 1 Chassis, noch an der Kupplung lag.
Unser guter Briggs und Stratton Einsatzmotor verlor immer mehr Leistung, und keiner
wusste weshalb. Verschiedene Versuche während des Rennens noch etwas zu verbessern
waren vergeblich.
Das Wetter war auch nicht gerade das, welches
wir vermutet hatten. Unser Kart hatten wir für
gutes Wetter abgestimmt, da wir aus sicherer
Quelle am Freitagmittag die Information bekamen,
dass es am Samstag und Sonntag trocken bleiben
soll. Aber wie es halt so mit den
Informationsquellen so ist, begann es am Samstag
pünktlich zu Beginn des 3 teiligen Zeittraining wie
aus Kübeln zu regnen. Die Zeit reichte gerade
noch, um Regenreifen zu montieren. Nach dem
Zeittraining trocknete die Strecke schnell wieder
ab, so dass wir zum Rennstart wieder die
Trockenreifen aufzogen. Wie das Leben halt so spielt fing es aber kurz vor dem Rennstart
wieder an zu regnen, so dass wir wieder kurzfristig noch in der Startaufstellung die
Regenreifen auf unsere Karts aufzogen.
Als unser Kart dann in der Startaufstellung stand, und wir versuchten unseren Motor zu
starten, mußten wir leider feststellen, dass wohl Regenguss Wasser in den Motor gelangt
sein musste, und wir nicht mit den anderen starten konnten. So schnell als möglich
schafften wir unser Gefährt dann wieder in die Boxengasse, um den Motor vom Wasser
zu befreien. Die anderen Teams waren natürlich schon unterwegs. Als dann der Motor
ansprang hatten wir schon Rundenrückstand auf die restlichen Teams.
Zum Glück wurde das Rennen am Samstagabend wie geplant nach 7 Stunden
unterbrochen, und die Karts wurden im Parc Fermee bis Sonntagmorgen abgestellt. Dann
ging es zuerst mal zur alljährlichen GTC Sommerparty in den Paddock Club in Hahn. Dort
spielte die AC/DC Coverband BIG/GUN. Da hat der Veranstalter genau unseren
Musikgeschmack getroffen. Spät am Abend entschieden wir uns zum Re-Start am
Sonntagmorgen für die noch ausstehenden 5 Stunden unseren Ersatzmotor zu
montieren.
Früh morgens machten wir uns auf den Weg, um alles für
den anstehenden Motorentausch vorzubereiten. Leider
hatten wir zu diesem Zeitpunkt des Rennens schon
mehrere Runden Rückstand auf die Spitze, und uns war
klar, dass wir durch den Motorentausch zusätzliche Runden
verlieren würden. Pünktlich zum Re-Start begannen wir mit
dem Umbau, und in einer Rekordzeit von nicht einmal 2
Minuten war der Ersatzmotor kpl. montiert und fahrbereit.
Schnell bemerkten wir, dass das Chassis gut auf der
Strecke funktionierte, da wir sogar mit unserem
Ersatzmotor die Pace von den anderen Spitzenteams im GTC Feld mitgehen konnten.
Bei der Endabrechnung sprang noch ein hervorragender 4.
Platz in unserer Division heraus. Hiermit hatten wir am
Samstagabend noch nicht gerechnet.
Wir freuen uns schon auf das als nächstes anstehende
Rennen. Das Bavaria 24. Bis dahin werden wir hoffentlich
unsere Motorenprobleme in den Griff bekommen.
Mit unserem zweiten Kart konnten wir die während des Rennens zusätzlich
ausgeschriebene Seniorwertung, an welcher nur Fahrer über 40 Jahre oder 90 kg
teilnehmen dürfen, gewinnen. In dieser Wertung sind wir weiterhin ganz vorne, und
konnten unseren
Vorsprung auf den
zweitplatzierten, das
Team Honda Spirit,
weiter ausbauen.
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