DMV Kart Championship: Baral Racing beim Saisonauftakt in Kerpen
Dienstag, 21 April 2009

Spannende Rennen, tolles Wetter, begeisterte Zuschauer und zufriedene Kartpiloten – díe Premiere der DMV-Kart Championship 2009 war ein voller Erfolg. Mehr als 170 Piloten hatten am Osterwochenende den Weg auf den Erftland-Ring in Kerpen gefunden und sorgten für ein prall gefülltes Fahrerlager und wie sich zeigen sollte hochklassigen und attraktiven Kartrennsport.

Für das Baral Racing Team gingen Nino Kuhn, Marco Rettig und Yannik Trautwein in der Klasse KF2, sowie Marc Lupfer bei den Rotax-Max und der junge Ralf Biedermann  bei den Rotax-Junioren an den Start.

Schon in den freien Trainings zeigte sich das es in diesem hochkarätigen Starterfeld für die Piloten um Teamchef Andreas Baral nicht ganz einfach werden würde vorne mitzumischen, da man doch das ein oder andere Problem mit der richtigen Abstimmung zu lösen hatte. Doch vor dem Zeittraing am Sonntag war man sich sicher das richtige Setup gefunden zu haben und ging zuversichtlich ins Qualifying. Hier konnte sich im 30-köpfigen Starterfeld der KF2 Nino Kuhn auf Position 11, Marco Rettig auf 17 platzieren.Yannik Trautwein erreichte aufgrund technischer Probleme nur Platz 26.

Auch in den Rotax-Klassen war die Leistungsdichte sehr hoch und alle Piloten waren hoch motiviert. Für Marc Lupfer (Rotax Max) stand am Ende Startposition 18 und für Ralf Biedermann(Rotax-Junior Max) reichte es für die zehnte Startreihe.

KF2 Rennen: Bereits kurz nach dem Start zum Pre-Finale wurde in der ersten Spitzkehre das Feld kräftig durcheinandergewirbelt. Alle drei Baral-Piloten konnten etliche Positionen gutmachen und als das Feld das erstem Mal die Start-Ziellinie überquerte, lag Nino Kuhn bereits auf Platz 4. Yannik Trautwein von ganz hinten gestartet folgte bereits auf Position 11 und Marco Rettig auf 13. Es folgten zwölf spannende Runden in denen es bis zum Fallen der Zielflagge durch Rennleiter Grossevollmer noch etliche Positionsverschiebungen gab. Am Ende stand auf der Ergebnisliste:
Nino Kuhn auf 6 , Yannik Trautwein auf 10 und Marco Rettig auf 13.

Im Finale zeigten alle drei KF2-Piloten wiederum eine tolle und kämpferische Leistung mischten kräftig mit. Zwischenzeitlich lag der Neuenstädter Kuhn  mit Platz 3 sogar auf Podiumskurs, musste aber seinen nachlassenden Reifen Tribut zollen und sah wie im ersten Lauf auf Position 6 die Zielflagge. Yannik Trautwein zeigte wiederum ein engagiertes Rennen und konnte sich um eine Postion auf Platz 9 verbessern. Pech hatte jedoch der Zotzenbacher Marco Rettig, bereits in der ersten Runde wurde der Baral-Pilot in einen Crash mit drei Konkurrenten verwickelt und musste das weitere Rennen zu seinem Ärger als Gast der Sicherungsposten zu Ende verfolgen.

 
Rotax Max Rennen: Marc Lupfer zeigte eine solide und kämpferische Leistung und konnte bei 23 Startern und starker Konkurrenz in beiden Rennen jeweils eine Platzierungen im hinteren Mittelfeld erreichen.

Rotax Max Junior Rennen: Der junge Mach1/Rotax Pilot Ralf Biedermann machte in Kerpen seine Sache ganz ordentlich und zeigte im ersten Lauf nach einem beherzten Lauf mit Platz 16 eine gute Leistung. Im Finale war der junge Kartpilot bereits zu Rennmitte fast auf dem Weg Richtung Top10, doch nach einem etwas überharten Rempler in der Fahrerlagerkurve drehte er sich unverschuldet ins Kiesbett und musste sich fast am Ende des Feldes wieder einreihen und landete am Ende nach 14 Runden im hinteren Mittelfeld.

Bei der zum Abschluss des Rennwochendes stattfindenden Siegerehrung konnte sich der Baral-Pilot Nino Kuhn in der Tageswertung der KF2 mit Platz 6 in den Pokalrängen platzieren.

"Es war für meine Fahrer, besonders für die Rotax-Piloten, eine erste Standortbestimmung im Bereich der DMV-Championship.Das gesamte Team hat eine gute Leistung gezeigt und ich muss aufgrund der hohen Leistungsdichte, die in allen Klassen herrscht, mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir werden das abgelaufene Rennwochenende zusammen analysieren und ich bin sicher wir werden uns bis zum nächsten Lauf zur DMV Kart Championship in Wackersdorf noch weiter steigern können", so das Fazit von Teamchef Andreas Baral.

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